Hörtipp: Ansgar Oberholz im Hotel Quarantäne

Note: For once I wrote this article in German because the podcast discussed here is in German. Thank you very much for your understanding. Most of the time I try to write in English.

Seit drei Wochen bin ich nicht mehr im St. Oberholz aktiv, da Kati und ich Ende März Eltern einer wunderschönen Tochter geworden sind. Mein letzter Arbeitstag, vor Urlaub und dann beginnender Elternzeit, war der 13. März. Nach meinem Abschiedsessen gab es das erste Krisenmeeting. Ich habe deshalb die letzten Wochen nicht vor Ort mitbekommen, was die jetzige Situation mit dem St. Oberholz macht und wie meine Kollegen auf die neuen Herausforderungen reagieren.

Ich lese noch in unserem Slack-Workspace mit, schreibe ab und zu mit Kollegen und mit unseren beiden Gründern, Ansgar und Koulla, aber trotzdem bekomme ich nicht mehr alles mit. Meine Kollegen gönnen Kati und mir unser Familienglück und teilen deshalb nicht jede ihrer Sorgen mit uns, wofür wir auch dankbar sind. Trotzdem denken wir ans St. Oberholz, machen uns Sorgen um unsere Kollegen und fragen uns natürlich auch, wie es in Zukunft sein wird.

Einer unserer beiden Gründer, Ansgar, hat sich mit Matze Hielscher für dessen neuen Podcast „Hotel Quarantäne“ über seine Träume, die aktuellen Lage, wie wir als St. Oberholz reagieren und was in Zukunft wichtig sein könnte, unterhalten. Auch für mich, als gerade Unbeteiligter, der weiterhin Einblick hat, ein sehr interessantes Gespräch zum Nachhören. Denn diese Krise hat uns auf allen Ebene getroffen, sei es in Cafés, bei Events oder im Coworking-Bereich.

Doch nicht alles ist schlimm. Ein schönes Nebenprodukt der momentanen Lage ist die neue Kreativität in unserem Team: Wir pflegen jetzt unser Spotify-Profil und veröffentlichen dort Playlisten mit der Lieblingsmusik unserer Mitarbeiter*innen, was sich uns vermissende Stammgäste gewünscht hatten. Und meine beiden Frontdesk-Kollegen Nina und Kurt haben den ersten Podcast des St. Oberholz gestartet und der ist auf Anhieb richtig gut geworden.

Header Image: Carolin Saage, Berlin 2016