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	<title>Tobias Schwarz</title>
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		<title>Copy+Paste gegen das Leistungsschutzrecht für Presseverlage</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 13:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isarmatrose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der morgigen Sitzung des Bundesrat werden die Vertreter_innen der Länder sich mit dem Gesetzesentwurf eines Leistungsschutzrecht für Presseverlage beschäftigen. Nach den aktuellsten Berichten werden die von der SPD geführten Länder Nordrhein-Westfalen und Hamburg, beides bekannte Medienstandorte in Deutschland, sich nicht an einer möglichen Blockade des schwarz-gelben Lobbygeschenkes beteiligen. Rechnerisch haben SPD, Bündnis 90/Die Grünen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der morgigen Sitzung des Bundesrat werden die Vertreter_innen der Länder sich mit dem Gesetzesentwurf eines Leistungsschutzrecht für Presseverlage <a href="http://www.bundesrat.de/cln_340/SharedDocs/TO/908/erl/16,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/16.pdf" target="_blank">beschäftigen</a>. Nach den aktuellsten <a href="http://leistungsschutzrecht-stoppen.d-64.org/blacklisted/?url=aHR0cDovL3d3dy5zdWVkZGV1dHNjaGUuZGUvZGlnaXRhbC9sZWlzdHVuZ3NzY2h1dHpyZWNodC1pbS1idW5kZXNyYXQtYmxvY2thZGUtb2huZS1tZWhyaGVpdC0xLjE2MzAwNzA=" target="_blank">Berichten</a> werden die von der SPD geführten Länder Nordrhein-Westfalen und Hamburg, beides bekannte Medienstandorte in Deutschland, sich nicht an einer möglichen Blockade des schwarz-gelben Lobbygeschenkes beteiligen. Rechnerisch haben SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke eine Mehrheit und könnten den Gesetzesentwurf ablehnen bzw, was strategisch klüger ist, in den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat schieben und da dann bis nach der Wahl festhalten. Doch der Druck der Presseverlage in Düsseldorf und Hamburg scheint im Wahljahr zu groß zu sein. Diese beiden SPD-Landesverbände übersehen, und im Fall von NRW mag das sehr überraschen, dass auch die Blogosphäre eine die Wahl mitentscheidende publizistische Wirkung haben kann. Ich habe alle Mailadressen der Mitglieder des Bundesrats in eine <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AqtEvEQZp-6wdFRFMkRWZGYwamVqRlR5Z04xYVhCbUE#gid=0" target="_blank">Tabelle</a> gepackt. Schreibt bitte alle an. Einen sehr guten und modifizierbaren <a href="http://www.henning-tillmann.de/2013/03/42-namhafte-unterzeichner-fordern-landesregierungen-zum-stopp-des-leistungsschutzrechts-auf/" target="_blank">Text</a> findet Ihr auf dem Blog von Henning Tillmann.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Artikelbild: Writer John (Bild: Onomatomedia [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons)</em></p>
 <p><a href="http://isarmatrose.com/?flattrss_redirect&amp;id=3288&amp;md5=5eba73d204cf329ddcbac0e24a5bba02" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://isarmatrose.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>The Pirate Bay: EGMR lehnt Antrag auf Klage ab</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 09:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isarmatrose</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europäische Gerichtshof für Menschenrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;The Pirate Bay&#8221;-Gründer Fredrik Neij und Peter Sunde wurden im Mai 2012 vor einem schwedischen Gericht zu Haftstrafen zwischen 4 und 12 Monaten und einem zu zahlenden Schadensersatz von 5,5 Millionen Euro verurteilt. Gegen dieses Urteil hatten die beiden Schweden vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) geklagt. Sie sahen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung  verletzt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die &#8220;The Pirate Bay&#8221;-Gründer Fredrik Neij und Peter Sunde wurden im Mai 2012 vor einem schwedischen Gericht zu Haftstrafen zwischen 4 und 12 Monaten und einem zu zahlenden Schadensersatz von 5,5 Millionen Euro verurteilt. Gegen dieses Urteil hatten die beiden Schweden vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) geklagt. Sie sahen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung  verletzt. Der EGMR lehnte den Antrag auf Klage nun ab, mit der Begründung, dass zwar durchaus das Recht auf freie Meinungsäußerung der Antragsteller verletzt worden sei, diese Verletzung jedoch in einem legitimen Rahmen erfolgt sei, der zur Wahrung der Urheberrechte der Kläger nötig war. Eine falsche Entscheidung, die auch noch falsch begründet wurde.<span id="more-3283"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit#Zusammenhang_mit_der_Staatsform" target="_blank">Wikipedia weiß</a>, dass die Meinungsfreiheit ein Menschenrecht ist, um zu verhindern, &#8221;<em>dass die öffentliche Meinungsbildung und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Regierung und Gesetzgebung beeinträchtigt oder gar verboten wird</em>&#8220;. Dieses Grundrecht steht dazu noch im engen Zusammenhang mit dem Recht auf Informationsfreiheit, dass den Zugang zu wichtigen Informationen schützt. Sunde und Neij argumentierten, dass The Pirate Bay eine meinungsneutrale Grundlage für den freien Austausch von Daten und Informationen sei, ähnlich der Post. Der automatisierte Serverbetrieb von The Pirate Bay, ermögliche lediglich die Übertragung von Torrent-Files, die urheberrechtlich nicht geschützt sind. Was sich in den Paketen befindet, ähnlich wie bei der Post, werde von dem Team, dass The Pirate Bay betreibt, nicht kontrolliert. Der technische Vorgang ist deshalb nach Ansicht von Neij und Sunde durch Art. 10 EMRK  ein geschütztes Recht und zwar Informationen entgegenzunehmen und weiter verbreiten zu dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der EGMR bestätigte in einer <a href="http://hudoc.echr.coe.int/sites/eng-press/pages/search.aspx?i=003-4288974-5121717" target="_blank">Pressemitteilung vom 13. März 2013</a> zwar die Argumentation von Neij und Sunde, stellte die aber gegenüber den Interessen der Kläger zurück. Laut der Entscheidung auf Ablehnung des Antrags ist die bestätigte Verletzung der Meinungsfreiheit in einem legitimen Rahmen zur Wahrung der Urheberrechte erfolgt. Doch die Kläger_innen, schwedische Unternehmen oder nationale Ableger der Unterhaltungsindustrie, besitzen nicht die Urheberrechte an denen von Dritten über The Pirate Bay verteilten Werken. Sie sind auch nicht deren Interessensvertreter_innen. Diese Unternehmen besitzen die Verwertungsrechte, weshalb also kommerzielle Interessen einiger internationaler Unternehmen den Menschenrechten der beiden Antragsteller vorgezogen wurden.</p>
 <p><a href="http://isarmatrose.com/?flattrss_redirect&amp;id=3283&amp;md5=b1197753236269764313fc745e3b280c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://isarmatrose.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Buchkritik: ″Meine kleine Volkspartei″</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 05:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isarmatrose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Volkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Gründinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit den Erfolgen der Piratenpartei wuchs auch das Interesse an der selbsternannten Internetpartei, die mit ihren Forderungen nach mehr Transparenz und digitaler Teilhabe die etablierte Konkurrenz unter Druck setzten und allein schon durch ihre Neu- und Andersheit vor allem für die Generation an online aufgewachsenen Menschen eine Alternative darstellte. Die Piraten hatten die Themen, die]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit den Erfolgen der Piratenpartei wuchs auch das Interesse an der selbsternannten Internetpartei, die mit ihren Forderungen nach mehr Transparenz und digitaler Teilhabe die etablierte Konkurrenz unter Druck setzten und allein schon durch ihre Neu- und Andersheit vor allem für die Generation an online aufgewachsenen Menschen eine Alternative darstellte. Die Piraten hatten die Themen, die für einen wichtig waren, besonders als Onliner. Ihre Parteiarbeit war alternativ. Statt ganze Wochenenden in miefigen Veranstaltungsräumen zu verbringen, fand Politik in Chats oder auf Etherpads statt. Und auf Parteitagen war nicht die größte Sorge was zu lesen vergessen zu haben, sondern sein LAN-Kabel.<span id="more-3272"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Nachdenken über Piraten</h3>
<div id="attachment_3273" class="wp-caption alignleft" style="width: 189px"><img class="size-medium wp-image-3273" alt="Wolfgang Gründinger: &quot;Meine kleine Volkspartei&quot;" src="http://isarmatrose.com/wp-content/uploads/2013/03/Meine-kleine-Volkspartei-179x300.jpg" width="179" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wolfgang Gründinger: &#8220;Meine kleine Volkspartei&#8221;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wo Licht ist, fällt auch Schatten und bei aller Euphorie über die Piraten, war nicht alles gut, was anders bzw. neu war. Einige der durch die Kommunikationskultur im Internet und dem enormen Interesse der Medien an den Piraten hoch gepuschten Vorfälle sind natürliche Entwicklungsprozesse einer entstehenden Partei, andere von Anfang an implementierte Geburtsfehler einer politischen Organisationen von Nicht-Politiker_innen. Über die Piraten nachzudenken lohnt sich, denn trotz aktuell schlechter Wahlumfragen werden weder die Forderungen, noch die sozialen Bewegungen hinter der Piratenpartei verschwinden. Im Gegenteil, sie werden in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft wichtiger.</p>
<p style="text-align: justify;">Laut Leo Tolstoi lässt es sich am vortrefflichsten beim Lesen nachdenken und das zur Zeit beste Buch über die Piratenpartei kommt von einem bekennenden Sozialdemokraten, der seiner Partei den Rücken kehrte, sich in das Abenteuer Piratenpartei stürzte und doch wieder zurück kam. Der Demokratieforscher <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Gr%C3%BCndinger" target="_blank">Wolfgang Gründinger</a> hat in seinem Buch ″<a href="http://luebbe.de/Eichborn/Details/Id/978-3-8479-0524-0" target="_blank">Meine kleine Volkspartei</a>″ auf 224 Seiten seine Erfahrungen niedergeschrieben und einen interessanten Einblick eines (inzwischen ehemaligen) jungen Neu-Piraten gegeben, der schon vor der Piratenpartei politisiert wurde. Gründinger erklärt in einer lesenswerten und sehr sachlichen Art und Weise wie die Piratenpartei funktioniert. An berechtigter Kritik spart er dabei nicht, im Gegensatz zur medialen Berichterstattung über die Piraten wirkt Gründingers Analyse aber neutral und konstruktiv.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Kampf um die Deutungshoheit über die Wahrnehmung der Partei</h3>
<p style="text-align: justify;">Gründinger war aber nicht nur stiller Beobachter, den vielleicht Frust über die SPD nach Gerhard Schröder in die hippe Jungpartei getrieben hat. Er brachte sich auch aktiv bei den Piraten ein, besonders bei den Urheberrechtsdialogen, die eine Veranstaltungsreihe der Partei war, um die Diskussion um eine notwendige Modernisierung des Urheberrechts im digitalen Zeitalter zu begleiten. Dabei glänzt sein Buch einmal durch die sehr fundierte und faire Beschreibung der Position der Piratenpartei zum Urheberrecht, etwas das selbsternannte Qualitätsmedien so nicht hin bekommen, aber auch durch eine treffende Bewertung der Probleme der Piraten: unqualifizierte Selbstdarsteller_innen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seien es die Tumbleweed-ähnlichen Positionierungen der ehemaligen Beisitzerin im Bundesvorstand, Julia Schramm, oder das Fehlen von Kompetenzen bei Repräsentant_innen in Kernthemen der Partei, sie alle sind prägender und werden stärker wahrgenommen als die vermeintlich bessere Arbeit von sachlich und ruhig agierenden Piraten. Dies liegt zum einen an den Medien, die sich auf jeden unüberlegten Halbsatz von Politiker_innen stürzen und ihn ausschlachten, aber auch an der sehr flachen Hierarchie in der Piratenpartei, die erst einmal jedes Mitglied in die erste Reihe stellt, wo sich dann die Lautesten gekonnt durchsetzen und die Wahrnehmung der Piraten in der Öffentlichkeit prägen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Gang nach Canossa – nur irgendwie anders</h3>
<p style="text-align: justify;">Wolfgang Gründinger ist zur SPD zurückgekehrt. Die Piraten sind ein Experiment, dass noch nicht gescheitert ist und auf eine ganz andere Art sogar erfolgreich war. Wenn vieles innerparteilich auch (noch) nicht funktioniert und Aktive eher verschreckt als integriert, so haben die Piraten doch bei anderen Parteien wie auch Medien den Blick auf die Fragen der Zukunft gerichtet. Netzpolitik wurde zwar auch schon vor den Piraten bei den anderen Parteien betrieben, allerdings meist ohne viel Beachtung. Dies hat sich geändert, denn Parteien waren auf einmal verpflichtet, sich im Wettbewerb der Ideen selbst anzuschauen und zu sehen, was sie eigentlich für eine Netzpolitik haben.</p>
<p style="text-align: justify;"> Die SPD wird es deshalb sein, die gegenüber Gründinger Buße tun wird, nicht er – der Rückkehrer. Die Partei wird neue Formen der politischen Beteiligung gehen und historisch gewachsene Hierarchien überdenken müssen. In 10 Vorschlägen für eine ″Frischzellenkur″ finden sich <i>piratige</i> (KURSIV!) Themen wie Doppelmitgliedschaften, Basisdemokratie oder Online-Beteiligungen wieder, die die SPD wieder attraktiver für politisch engagierte Menschen machen könnten, die keine Lust auf die Ochsentour durch die Parteien haben. Im Grunde gilt das für alle Parteien und das die FDP ihr Wahlprogramm kollaborativ im Internet kommentieren und verändern lässt oder die Grünen eine Urwahl als gelebte Basisdemokratie wirklich umsetzen sind auch Anzeichen dafür, dass sich Parteien modernisieren.</p>
<address style="text-align: justify;"> </address>
<address style="text-align: justify;"><em>Heute Abend findet ab 20 Uhr die <a href="http://www.facebook.com/events/333428596757991/" target="_blank">Book Release Party</a> zu ″Meine kleine Volkspartei″ von und mit Wolfgang Gründinger in Kreuzberg statt (Betahaus, Prinzessinnenstr. 19-20). Am 14. März gibt es dann anlässlich der Leipziger Buchmesse eine <a href="http://www.leipzig-liest.de/veranstaltungen/1480" target="_blank">Lesung und Gespräch</a> in der Stadtbibliothek Leipzig.</em></address>
<address style="text-align: justify;"><em></em><em>Wolfgang Gründinger: <a href="http://luebbe.de/Eichborn/Details/Id/978-3-8479-0524-0" target="_blank">Meine kleine Volkspartei</a>, Eichborn Paperback, 224 Seiten, </em><em id="__mceDel"><em>Preis: 12,99 Euro, Download: 9,99 Euro</em></em></address>
 <p><a href="http://isarmatrose.com/?flattrss_redirect&amp;id=3272&amp;md5=0edcd5dbf3a9e973c1248913f811ebff" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://isarmatrose.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>BR macht es (endlich) offiziell: CC-Musik in der Space Night</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 12:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isarmatrose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Bayerischer Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[BR]]></category>
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		<category><![CDATA[Space Night]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach drei Tagen bestätigt endlich der Bayerische Rundfunk (BR) offiziell, dass die Sendereihe Space Night mit unter Creative Commons-lizenzierter Musik fortgesetzt wird. Bereits Montag Nacht wird eine neu vertonte Folge gesendet, in der zum ersten Mal CC-Musik zum Einsatz kommt. Bis zur Produktion neuer Folgen mit CC-Musik im Herbst muss aber noch viel geklärt werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach drei Tagen bestätigt endlich der Bayerische Rundfunk (BR) offiziell, dass die Sendereihe Space Night mit unter Creative Commons-lizenzierter Musik fortgesetzt wird. Bereits Montag Nacht wird eine neu vertonte Folge gesendet, in der zum ersten Mal CC-Musik zum Einsatz kommt. Bis zur Produktion neuer Folgen mit CC-Musik im Herbst muss aber noch viel geklärt werden.<span id="more-3235"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Pressestelle des BR bestätigt die Entscheidung</h3>
<p style="text-align: justify;">Bereits am Dienstag berichteten <a href="http://metawelle.net/2013/02/19/spacenight-goes-cc/" target="_blank">Christian Grasse</a>, <a href="http://superpolar.org/de/willkommen-zuruck-space-night-mit-cc-musik/" target="_blank">Marco Trovatello</a> und <a href="http://isarmatrose.com/?p=3218" target="_blank">ich</a>, dass die Space Night mit CC-Musik weiter geführt wird. Unsere Beiträge fanden auf Grund der Meldung viel <a href="http://isarmatrose.com/?p=3225" target="_blank">Verbreitung</a>, doch ein offizielles Statement des BR blieb bisher aus. Nun endlich <a href="http://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/space-night-108.html" target="_blank">bestätigt</a> die Presseabteilung des BR, dass in Zukunft CC-Musik in der Sendung Space Night verwendet wird. Montag Nacht wird die bekannte Folge &#8221;Earth View 2&#8243; mit insgesamt 20 Liedern aus dem Creative-Commons-Bereich ausgestrahlt. Bis zur Produktion neuer Folgen müssen aber vor allem noch organisatorische und rechtliche Fragen geklärt werden, denn das progressive Vorhaben des BR stellt ein Novum im öffentlich-rechtlichen Rundfunk dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Folge mit altem Bildmaterial stellt erst einmal nur einen Versuch des BR dar, ob CC-Musik in der Space Night funktioniert. Im Laufe der Testphase soll die gleiche Folge auch noch einmal komplett mit klassischer Musik gesendet werden. Als finales Ergebnis des geplanten Relaunchs kann die Folge deshalb noch nicht gewertet werden. Das sie gesendet wird zeigt aber, dass der BR schon intern von der Nutzbarkeit von CC-Musik in der Sendung überzeugt ist und ein unwiderruflicher Beweis erbracht wird, dass freie Inhalte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk möglich sind. Bis zum Herbst kann die Space Night dann komplett neu konzipiert werden.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/60122989" height="281" width="500" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://vimeo.com/60122989">Space Night &amp; CC-Musik: So könnte es aussehen</a> from <a href="http://vimeo.com/bleedair">Bleed Air</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Marco Trovatello <a href="http://superpolar.org/de/space-night-und-cc-musik-so-konnte-es-aussehen/" target="_blank">zeigt</a> in einem Video, &#8220;<em>wie Weltraumbilder mit CC-Musik funktionieren – nämlich genauso gut wie mit GEMA-lizensierter Musik auch</em>&#8220;. Ein schönes Beispiel dafür, dass CC-Musik der Musik bei der GEMA in Qualität nicht nachsteht. An ähnlichen Videos werden wir uns bald auch beim BR erfreuen könne.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Eine riesige Möglichkeit freie Inhalte zu fördern</h3>
<p style="text-align: justify;">John Weitzmann, der als  Legal Project Lead bei <a href="http://de.creativecommons.org/" target="_blank">Creative Commons Deutschland</a> tätig ist, <a href="http://irights.info/rettung-der-space-night-ende-gut-bitterer-nachgeschmack/11694" target="_blank">mahnte</a> bei aller Freude über die sehr wichtige Entscheidung für freie Inhalte in Deutschland an, dass noch viel zu tun ist. Rechtliche Regelungen wie die GEMA-Vermutung oder deren unklare Motivation gegen freie Lizenzmodelle, die zu einer Verstärkung der Entsolidarisierung führen könnten, sind Punkte, die der BR bei der Planung berücksichtigen muss. Weitzmanns Kritik zeigt Probleme auf, leider aber keine Lösung, die viele gerade von einem so engagierten Aktivisten für Creative Commons wie Weitzmann erwartet hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Strategieberater für Independent Artists und Unternehmen der Musik- und Medienbranche Wolfgang Senges hingegen <a href="http://contentsphere.de/de/2013/02/20/spacenight-und-creative-commons-wie-das-zusammenspiel-aussehen-kann/" target="_blank">sieht</a> in der Entscheidung des BR vor allem eine Möglichkeit für die Initiative  <a href="http://c3s.cc/" target="_blank">C3S (Cultural Commons Collecting Society)</a>, die eine neue europäische Verwertungsgesellschaft zu gründen plant, die Musiker_innen ermöglichen will, ihre unter Creative-Commons-Lizenzen veröffentlichten Werke jenseits der GEMA kommerziell verwerten zu lassen. C3S könnte zum Beispiel dem BR dabei helfen, einen Arbeitsablauf innerhalb der Sendeproduktion zu gestalten und vor allem die Sorge eines Preisfalls für Musik, die Weitzmann und andere Kritiker_innen von freien Lizenzen teilen, entgegen zu wirken. CC-Musik ist zwar frei wie in Freiheit, aber nicht zwangsläufig wie in Freibier. Das bestimmen die durch CC-Lizenzen in ihren eigenen Entscheidungen gestärkten Urheber_innen immer noch selber.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Eine weitreichende Entscheidung des BR</h3>
<p style="text-align: justify;">Der BR hat einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan und mit freien Lizenzen einen Weg gewählt, der dem Gedanken von Teilhabe an kulturellen Werken voran hilft. Hervorzuheben ist auch, dass der BR die Ideen der &#8220;Space-Night-Fans im Netz&#8221; gesammelt hat und nun verwendet. Bis zum Herbst, wenn neue Folgen der Sendereihe produziert werden sollen, gibt es viel zu tun, aber ein wichtiger erster Schritt ist getan und die sich für freie Inhalte bereits seit Jahren einsetzende Community wird dem BR gerne beiseitestehen und unterstützen. Mit der Folge am Montag wird ein Meilenstein gesetzt werden, der nicht mehr wegzureden ist.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Artikelbild:</strong> <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMUC_BRHochhaus01.jpg" target="_blank"><span style="color: #808080;">BR-Hochhaus</span></a> (Bild: Bbb [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)</span></p>
 <p><a href="http://isarmatrose.com/?flattrss_redirect&amp;id=3235&amp;md5=f345c6aece3e1ff8aee42e402609560d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://isarmatrose.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zur Zukunft der Presse: Angst lähmt die Verlage</title>
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		<comments>http://isarmatrose.com/?p=3246#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 14:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isarmatrose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BEITRÄGE]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Presseverlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausschuss für Kultur und Medien sollte sich gestern mit der Zukunft der Presse befassen. Jedenfalls stand es so auf der Tagesordnung.Neben dem Medien- und Kommunikationswissenschaftler Stephan Weichert waren vor allem Vertreter_innen von Presseverlagen eingeladen, die gegen eine getroffene Absprache das ihnen gebotene Podium nutzten, um für das Leistungsschutzrecht für Presseverlage zu werben. Über die]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Ausschuss für Kultur und Medien sollte sich gestern mit der Zukunft der Presse befassen. Jedenfalls stand es so auf der Tagesordnung.<img alt="" src="http://vg07.met.vgwort.de/4465be319cd04e21b79155c4b39bb570" width="1" height="1" />Neben dem Medien- und Kommunikationswissenschaftler Stephan Weichert waren vor allem Vertreter_innen von Presseverlagen eingeladen, die gegen eine getroffene Absprache das ihnen gebotene Podium nutzten, um für das Leistungsschutzrecht für Presseverlage zu werben. Über die Zukunft der Presse wurde kaum gesprochen.<span id="more-3246"></span></p>
<div>
<p style="text-align: justify;">Der <a title="Ausschuss" href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/index.jsp" target="_blank">Ausschuss</a> wollte über die <a title="Zukunft der Presse" href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/tagesordnungen/a22_to_80.pdf" target="_blank">Zukunft der Presse</a> reden, weshalb sich bereits vorher in der Obleuterunde die Hauptansprechpartner_innen der Fraktionen darüber einigten, dass das <a title="Leistungsschutzrecht" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f%C3%BCr_Presseverleger" target="_blank">Leistungsschutzrecht</a> nicht thematisiert werden sollte. Doch am Ende ging es während der gesamten Sitzung eigentlich um kein anderes Thema: Die Vorsitzende <a title="Monika Grütters" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Gr%C3%BCtters" target="_blank">Monika Grütters</a> (CDU) stoppte weder die geladenen Expert_innen, die das Thema auf die Tagesordnung setzten, noch ihren Fraktionskollegen <a title="Wolfgang Börnsen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_B%C3%B6rnsen" target="_blank">Wolfgang Börnsen</a>, der die Diskussion mit seinen aussagekräftigen Fragen anheizte.</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>Wir hatten vereinbart, heute beim Expertengespräch zur Zukunft der Presse nicht zum <a href="https://twitter.com/search/%23LSR">#LSR</a> zu fragen, CDU hält sich nicht dran</p>
<p>— Tabea Rößner (@TabeaRoessner) <a href="https://twitter.com/TabeaRoessner/status/304265304647802880">February 20, 2013</a></p></blockquote>
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Versteifung auf das Leistungsschutzrecht für Presseverlage</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">In den Stellungnahmen der Expert_innen wurde die aktuelle Situation der deutschen Presselandschaft sehr unterschiedlich beschrieben. Während der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, <a title="Mathias Döpfner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mathias_D%C3%B6pfner" target="_blank">Mathias Döpfner</a>, die goldenen Zeiten des Journalismus erst noch kommen sieht, malten <a title="Rainer Esser" href="http://kress.de/kresskoepfe/kopf/profil/3096-rainer-esser.html" target="_blank">Rainer Esser</a> vom Zeit-Verlag, <a title="Ulrich Lingnau" href="http://www.freiepresse.de/SERVICE/Impressum-artikel7572080.php" target="_blank">Ulrich Lingnau</a> vom Chemnitzer Verlag, <a title="Christian Nienhaus" href="http://www.waz-mediengruppe.de/Christian_Nienhaus.442.0.html" target="_blank">Christian Nienhaus</a> von der WAZ Mediengruppe und <a title="Julia Jäkel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Julia_J%C3%A4kel" target="_blank">Julia Jäkel</a> von der Gruner+Jahr AG eine dunkle Zukunft. Alle Vier waren sich aber darin einig, dass mit einem Leistungsschutzrecht für Presseverlage die Politik einen strengen Rechtsrahmen setzen muss, damit ihre bisherigen Geschäftsmodelle auch weiterhin funktionieren können.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Regulierung der Internetauftritte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Einschränkung der Macht der privaten Fernsehunternehmen auf dem Werbemarkt sehen Verlage neben dem Leistungsschutzrecht weitere notwendige Schritte. In einer Runde ohne Vertreter_innen von Unternehmen, die das Leistungsschutzrecht betrifft, oder des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, brachte einzig und allein der Hamburger Professor Dr. <a title="Stephan Weichert" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Weichert" target="_blank">Stephan Weichert</a> von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation eine alternative Sichtweise in die Diskussion ein.</p>
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Die Verlage fühlen sich von allem bedroht, was anders ist als sie</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Ohne wirtschaftliche Unabhängigkeit wird es keinen Qualitätsjournalismus mehr geben, verkündeten die Verlage, und diese Unabhängigkeit ließe sich nur durch einen stärkeren Schutz durch den Staat erreichen. Gegenüber dem Internet solle Schutz durch das stark kritisierte Leistungsschutzrecht erfolgen. Des Weiteren sehen sich die Verlage durch einen starken Datenschutz für die Bürger_innen bedroht, weil dadurch die Abonnentenwerbung eingeschränkt werde. Indem Unternehmen einen Warnhinweis auf ihre Werbung drucken müssen, verlören die Verlage weiter Geld. Nur durch eine verlagsfreundlichere Gestaltung des Daten- und Verbraucherschutzes könne die Politik den Verlagen helfen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_3248" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img class="size-full wp-image-3248" alt="Döpfner und Esser (Bild: Tobias Schwarz, CC BY-SA 3.0)" src="http://isarmatrose.com/wp-content/uploads/2013/02/Döpfner-und-Esser-Bild-Tobias-Schwarz-CC-BY-SA-3.0.jpg" width="270" height="161" /><p class="wp-caption-text">In Angst vereint? Döpfner und Esser (Bild: Tobias Schwarz, CC BY-SA 3.0)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Teilhabe-Kultur des Internets, ein immer stärker von Fernsehunternehmen beherrschter Werbemarkt sowie der Verbraucherschutz bedrohen laut den Verlagen die Zukunft der Presse und gefährden die Refinanzierung ihrer Geschäfte. Für ein Umdenken plädierte Weichert; der Springer-Vorstandsvorsitzende Döpfner entgegnete, dass auch in den USA der Springer-Verlag nicht das Geschäftsmodell der Zukunft finden wird. Das dortige Zeitungssterben führe aber zu einer Vervielfältigung der Finanzierungsmethoden – neben öffentlich-rechtlichem Journalismus und Crowdfunding seien das vor allem Mäzenatentum und Stiftungswesen. In Deutschland kann Weichert sich eine Ausweitung der Haushaltsabgabe auf Journalismus oder eine <a title="Kulturflatrate" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturflatrate" target="_blank">Kulturflatrate</a> zur staatlichen Finanzierung denken.</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>Es ist nicht Aufgabe von Politik überkommene Geschäftsmodelle per Gesetz zu subventionieren. <a href="https://twitter.com/search/%23LSR">#LSR</a></p>
<p>— jimmyschulz (@jimmyschulz) <a href="https://twitter.com/jimmyschulz/status/304262287483625472">February 20, 2013</a></p></blockquote>
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Angst lähmt Innovation</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">All diese Ideen lehnen die Verlage und die Regierungsparteien CDU/CSU und FDP strikt ab. Die Verlage bestehen auf mehr Regulierung ihrer Konkurrenz und weniger Daten- und Verbraucherschutz. Zwar scheinen alle Presseverlage ihre Angst vor dem digitalen Markt verloren zu haben, die Versteifung auf staatlichen Schutz scheint aber dazu zu führen, dass innovative Geschäftsmodelle kaum noch gesucht werden. Wie die Zukunft der Presse aussieht, bleibt ungewiss.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><em><a href="http://carta.info/54592/zur-zukunft-der-presse-angst-lahmt-die-verlage/" target="_blank"><span style="color: #808080;">Crossposting</span></a> von Carta.info</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Artikelbild:</strong> Elefantenrunde der Presse (Bild: Tobias Schwarz, CC BY-SA 3.0)</span></p>
</div>
 <p><a href="http://isarmatrose.com/?flattrss_redirect&amp;id=3246&amp;md5=44af8cfba9306943babfa6f849f850bf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://isarmatrose.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Eine Meldung goes viral</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 08:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isarmatrose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BEITRÄGE]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerischer Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[BR]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Space Night]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleiner Ausflug durch die Blogosphäre zur gestrigen Meldung von Christian Grasse, Marco Trovatello und mir, dass der Bayerische Rundfunk (BR) in Zukunft nur noch unter Creative Commons-lizenzierte Musik in der Sendereihe Space Night verwenden wird: Linux-Magazin: Als erstes Medium berichtete das Linux-Magazin über die Entscheidung des BR. Markus Feilner betont in seinem Artikel besonders]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Ausflug durch die Blogosphäre zur gestrigen Meldung von <a href="http://metawelle.net/2013/02/19/spacenight-goes-cc/" target="_blank">Christian Grasse</a>, <a href="http://superpolar.org/de/willkommen-zuruck-space-night-mit-cc-musik/" target="_blank">Marco Trovatello</a> und <a href="http://isarmatrose.com/?p=3218" target="_blank">mir</a>, dass der Bayerische Rundfunk (BR) in Zukunft nur noch unter Creative Commons-lizenzierte Musik in der Sendereihe Space Night verwenden wird:<span id="more-3225"></span></p>
<ul>
<li><strong>Linux-Magazin:</strong> Als erstes Medium berichtete das Linux-Magazin über die Entscheidung des BR. Markus Feilner betont in seinem Artikel besonders das Engagement der Fans der Sendereihe:<br />
<em>URL: <a href="http://www.linux-magazin.de/NEWS/CC-Musik-Bayerischer-Rundfunk-setzt-bei-Spacenight-auf-freie-Musik">http://www.linux-magazin.de/NEWS/CC-Musik-Bayerischer-Rundfunk-setzt-bei-Spacenight-auf-freie-Musik</a></em></li>
<li><span style="line-height: 13px;"><strong>Netzpolitik.org:</strong> Markus Beckedahl sieht in der Ablehnung von Creative Commons lizenzierter Musik durch die GEMA endlich ein Erfolgserlebnis und freut sich darüber, dass beim Rettungsversuch von Anfang an auf eine Lösung mit freien Inhalten gesetzt wurde:<br />
<em>URL: <a href="https://netzpolitik.org/2013/spacenight-geht-weiter-dank-creative-commons/">https://netzpolitik.org/2013/spacenight-geht-weiter-dank-creative-commons/</a></em></span></li>
<li><strong>Piratenpartei-Bayern.de:</strong> Die bayerischen Piraten feiern die Entscheidung des Bayerischen Rundfunks und sehen in dem vergleichsweise kleinen Schritt für den BR, aber einen großer Schritt für die Kulturschaffenden, wie Tina Lorenz es formuliert:<br />
<em>URL: <a href="https://piratenpartei-bayern.de/2013/02/19/freie-musik-fur-unendliche-welten-creative-commons-rettet-space-night/">https://piratenpartei-bayern.de/2013/02/19/freie-musik-fur-unendliche-welten-creative-commons-rettet-space-night/</a></em></li>
<li><strong>Frankfurter Rundschau:</strong> Im Kulturbereich der FR-Onlinepräsenz (ungewohntes Terrain für mich) tauchte sogar eine dpa-Meldung [sic!, aber auch <img src='http://isarmatrose.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ] zur Aktion auf, in der vor allem das Engagement der Fan- und Aktivist_innengemeinde beschrieben wurde:<br />
<em>URL: <a href="http://leistungsschutzrecht-stoppen.d-64.org/blacklisted/?url=aHR0cDovL3d3dy5mci1vbmxpbmUuZGUvbWVkaWVuL2JyLWFscGhhLWdlbWEtLXNwYWNlLW5pZ2h0LS1rb21tdC16dXJ1ZWNrLDE0NzMzNDIsMjE4NzgzNjYuaHRtbA==">http://www.fr-online.de/medien/br-alpha-gema&#8211;space-night&#8211;kommt-zurueck,1473342,21878366.html</a></em></li>
<li><strong>iRights.info:</strong> Es ist nicht alles Gold, was glänzt und auch wenn ich von John Weitzmann als  Legal Project Lead von Creative Commons Deutschland mehr konstruktive Freude erwartet hätte, beschreibt er sehr gut die (unnötig) schwierige Rechtslage, die der BR jetzt klären muss. Kein Grund zum Verzagen, denn wie Erwin Guido Kolbenheyer sagte, die ungelösten Probleme halten einen Geist lebendig und nicht die gelösten. Gerade deswegen ein lesenswertes Kommentar lesen:<br />
<em>URL: <a href="http://irights.info/rettung-der-space-night-ende-gut-bitterer-nachgeschmack/11694">http://irights.info/rettung-der-space-night-ende-gut-bitterer-nachgeschmack/11694</a></em></li>
<li><strong>Musikpiraten:</strong> Christian Hufgard zeigt sich von der Entscheidung des BR positiv überrascht und findet den Schritt des BR hin zu unter Creative-Commons-Lizenzen veröffentlichter Musik wichtig und richtungsweisend. In seinem Blogbeitrag setzt er sich auch mit der Kritik von John Weitzmann auseinander, die er unbegreiflich findet.<br />
<em>URL: <a href="http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/artikel/space_music_goes_creative_commons-1972">http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/artikel/space_music_goes_creative_commons-1972</a></em></li>
<li><strong>Contentsphere.de:</strong> Die Entscheidung des BR könnte sich als Glücksfall für die &#8220;GEMA-Alternative&#8221; C3S erweisen, die nun nachweisen kann, dass eine Verwertungsgesellschaft mit freien Inhalten funktionieren kann. Wolfgang Senges erklärt ausführlich, was nun zu tun ist und inwiefern C3S der richtige Partner für den BR sein kann:<br />
<em>URL: <a href="http://contentsphere.de/de/2013/02/20/spacenight-und-creative-commons-wie-das-zusammenspiel-aussehen-kann/">http://contentsphere.de/de/2013/02/20/spacenight-und-creative-commons-wie-das-zusammenspiel-aussehen-kann/</a></em></li>
<li><strong>Kraftfuttermischwerk.de:</strong> Ronny Kraak freut sich darüber, dass durch die Entscheidung des BR eine kleine Chance entstanden ist, dass CC-Musik auch auf populärer Ebene wahrgenommen wird:<br />
<em>URL: <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=49197">http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=49197</a></em></li>
<li><strong>Nerdcoreblog:</strong> Auch René Walter sieht in der Entscheidung des BR einen &#8220;Schlag ins Gesicht der GEMA, die CC-Lizenzen prinzipiell ablehnt&#8221;:<br />
<em>URL: <a href="http://www.crackajack.de/2013/02/19/space-night-goes-creative-commons/">http://www.crackajack.de/2013/02/19/space-night-goes-creative-commons/</a></em></li>
<li><strong>Neumusik.com:</strong> Mit einer Spur von Zynismus wartet Marcel Weiss (und nicht nur er) jetzt &#8220;auf den Tag, an dem die GEMA dem Bayrischen Rundfunk dank GEMA-Vermutung trotzdem eine Rechnung für die Space Night stellt&#8221;:<br />
<em>URL: <a href="http://neumusik.com/2013-02-br-space-night-kunftig-mit-creativecommons-musik/">http://neumusik.com/2013-02-br-space-night-kunftig-mit-creativecommons-musik/</a></em></li>
<li><strong>Ahrens.de:</strong> Klaus Ahrens freut sich darüber, die &#8220;majestätischen Strukturen des Universums in Bild und Ton genießen&#8221; zu können, denkt aber auch an die unbekannteren GEMA-Künstler_innen, denen auf Grund der Einstellung der GEMA gegenüber CC-Lizenzen eine kleine, aber viel beachtete Plattform abhanden kommt:<br />
<em>URL: <a href="http://www.ahrens.de/?p=11564">http://www.ahrens.de/?p=11564</a></em></li>
<li><strong>Rantadi</strong>: Mario Rathmann freut sich schon jetzt für die Netaudio Musik, denn die &#8220;hat so viele ebenbürtige Schätzchen im Verborgenen, die jetzt etwas mehr ans Licht getragen werden können&#8221;, wie die GEMA &#8211; nur eben freier:<br />
<em>URL: <a href="http://www.rantadi.de/wordpress/2013/02/19/br-spacenight-lebt-weiter/">http://www.rantadi.de/wordpress/2013/02/19/br-spacenight-lebt-weiter/</a></em></li>
<li><strong>Telepolis:</strong> &#8220;Say it like a nerd&#8221; scheint das Lebensmotto von Markus Kompa zu sein, wie sein Star Trek inspirierter Text zu gestrigen Meldung beweist. Nicht nur ich musste über den Ferengi-Vergleich schmunzeln, auch wenn die GEMA ausnahmsweise mal nichts für das seltsame Verhalten des BR in Puncto Space Night kann:<br />
<em>URL: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/153772">http://www.heise.de/tp/blogs/6/153772</a></em></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Artikelbild:</strong> <a href="http://www.flickr.com/photos/gsfc/6105853481/lightbox/" target="_blank"><span style="color: #808080;">Storms</span></a> (Bild: NASA Goddard Photo and Video [CC BY 2.0], via Flickr)</span></p>
 <p><a href="http://isarmatrose.com/?flattrss_redirect&amp;id=3225&amp;md5=cb9f575db7bdc65a6d015d67bf6aeeea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://isarmatrose.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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